Gesellschaft und Integration

Deutschland wird bunter und vielfältiger. In der Großstadt Wuppertal spiegeln sich diese gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen. In Wuppertal leben Menschen mit ganz unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft.

Die Junge Union schätzt die Vielfalt in Wuppertal und den ausgeprägten gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt. Nicht ohne Grund gab es in Wuppertal nie einen Ableger der sogenannten Pegida-Bewegung, die Angst und Entsolidarisierung gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund und Ablehnung gegenüber den Medien und dem Parteiensystem als Grundelemente unserer Demokratie geschürt hat.

Wir stehen zu der Vielfalt in Wuppertal und schätzen das starke Engagement der religiösen Gemeinschaften im Tal. Das der jüdischen und der muslimischen Gemeinde ebenso wie jenes der Katholischen und der Evangelischen Kirche, sowie der zahlreichen Freikirchen in unserer Stadt. Wir suchen den Dialog mit allen Religionsgemeinschaften, die unsere Verfassung und unsere Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität bejahen. Wir freuen uns darüber, dass die Vertreter der drei monotheistischen Religionen seit über 20 Jahren den Dialog beim Runden Tisch pflegen und darüber, dass in Zukunft verstorbene Christen, Juden und Moslems auf dem Friedhof an der Krummacher Straße Seite an Seite ihre letzte Ruhe finden können. Wir haben null Toleranz gegenüber Antisemitismus, wie er sich bei den Anschlägen auf die Wuppertaler Synagoge im vergangenen Jahr zeigte, sowie gegenüber religiös-fundamentalistischen Umtrieben, wie sie sich bei der selbsternannten Sharia-Polizei in Wuppertal zeigten.

Die wechselvolle Geschichte der Stadt gehört mit zu unserer Identität als Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Eine gemeinsame Erinnerungs- und Gedenkkultur stärkt daher den Zusammenhalt. Dazu gehört allen voran das Gedenken an die Opfer des menschenverachten nationalsozialistischen Regimes – in Wuppertal besonders der Opfer des ehemaligen Konzentrationslagers Kemna. Es gehört außerdem das angemessene Gedenken an die Opfer der Luftangriffe auf Barmen am 30. Mai und auf Elberfeld am 25. Juni 1943 dazu, auch um eine Instrumentalisierung dieses Gedenkens durch Rechtsextremisten zu verhindern.

Die Junge Union Wuppertal möchten Jugendliche und junge Erwachsene zu ehrenamtlichem Engagement und politischer Beteiligung in unserer Stadt ermutigen. Sei es in Vereinen oder Kirchen; an den Schulen oder an der Bergischen Uni; in den Jugendorganisationen der demokratischen Parteien oder im Wuppertaler Jugendrat und über diesen in den Bezirksvertretungen. Denn durch eigenes Engagement lernen junge Menschen letztlich die Werte zu schätzen, zu fördern und zu verteidigen, die für den Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander in Wuppertal notwendig sind und für die sich die Junge Union auch in Zukunft einsetzen wird.

Zurück zur Themenübersicht