Gewinnen heißt, dass Du bereit bist länger zu laufen, härter zu arbeiten und mehr zu geben als alle anderen.
Vince Lombardi

Sport und die damit zusammenhängende körperliche Ertüchtigung hat viele Facetten, die sich auch auf andere Bereiche einer modernen Gesellschaft wie auch auf das Politikgeschehen beziehen lassen. Sport hat meist unmittelbar mit Duellen von einzelnen Sportlern oder Mannschaften zu tun, die danach streben, den anderen zu besiegen und sich selbst für harte (Trainings-) Arbeit zu belohnen – Die Junge Union Wuppertal steht allerdings auch für ein sportliches Miteinander, den Ausbau / Erhalt von Sportstätten sowie eine Erweiterung des Angebots speziell im Kinder- und Jugendbereich. Dabei sind vorallem die Projekte zum Bau von weiteren Kunstrasenplätzen zu nennen.

In Wuppertal umfasst dies ganz unterschiedliche Sportarten, aber auch Sportmöglichkeiten im Leistungs- wie Breitensport. Den Stellenwert für das gesellschaftlichen Zusammenlebens kann man einem Beispiel sehr anschaulich darstellen: Nachdem die Fußballmannschaft von Bayer Leverkusen die Wuppertaler Schwebebahn als Werbe-Medium mit dem Schriftzug „Spitzenfußball – Nur 30 km Luftlinie“ nutze, entflammte ein emotionale Diskussion über die Vormachtstellung gegenüber des Wuppertaler SV (Oberliga Niederrhein). Trotz der dürftigen sportlichen Situation, stehen viele Wuppertaler hinter ihrem Traditionsverein und erinnern sich an glorreiche Zeiten, die sogar in der 1.Bundesliga endeten – Neben den bereits aufwendig erweiterten Tribünen im Stadion am Zoo, gilt es, die vielen lokalen Fußballplätze in einen ,,bespielbaren“ Zustand zu bringen. Neben der Instandsetzung setzt sich die Junge Union Wuppertal für eine bedarfsgerechte Erweiterung ein.

In anderen Sportarten ist der Sprung in den Profibereich geglückt: Der Bergische HC, als Zusammenschluss der Handball-Vereine aus Wuppertal (LTV Wuppertal) und Solingen (SG Solingen), behauptet sich in der zweiten Saison in der Erstklassigkeit. Auch der RSC Cronenberg im Rollhockey weist etliche nationale Erfolge auf (zehn deutsche Meisterschaften seit der Jahrtausendwende). Im Basketball gelang den Damen des Barmer TV der Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga während die Herren des DT Ronsdorf in der 1. Regionalliga auf Korbjagd gehen – Durch die strapazierte Haushaltslage in Wuppertal können nicht für jede Sportart ideale Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Junge Union Wuppertal setzt sich dennoch für den Neubau der Uni Halle als Sport- aber auch Veranstaltungsstätte ein. Nur so lassen sich bergische Vereine, aber auch die Universität Wuppertal im Fachbereich Sport, langfristig wettbewerbsfähig aufstellen.

Wuppertal glänzt weiterhin als wichtiger Austragungsort für Schwimmveranstaltungen. Die deutschen Kurzbahn-Meisterschaften wurden, auf Initiative des SV Bayer Wuppertal, 2014 erneut in der Schwimmoper ausgetragen, zusätzlich fungiert das Schwimmleistungszentrum am Küllenhahn als Ausbildungsort kommender Schwimm-Generationen – Leider sind allerdings auch städtische Bäder unter enormen Kostendruck, so dass sich bereits Bürgervereine zum Erhalt von Stadtteilbädern gegründet haben. Die Junge Union Wuppertal unterstützt tatkräftig diese Vereine, auch um Kindern und Jugendlichen wie älteren Mitbürgern durch kurze Wege Anlaufpunkte zu bieten. Ein Beispiel ist die gemeinsame Aktion eines traditionelle Kinderschwimmens der Junge Union Wuppertal-Ost mit dem Stadtbezirksverband der CDU in Wuppertal-Ronsdorf im Bürgerbad / Bandwirkerbad Ronsdorf mit bis zu 300 schwimmbegeisternden Kindern.

Neben dem Vereins- und Leistungssport entwickelt sich Wuppertal durch den Ausbau der Nordbahntrasse zu einer Stadt mit erhöhtem sportlichem Freizeitwert. Diese Trasse, ähnlich wie die Sambatrasse, wird als Sportstätte sowohl von Wanderern /Joggern als auch Inline-Skatern / Fahrradfahrern, in einem ansonsten eher topografisch anspruchsvollen Stadtbild, intensiv genutzt. Ebenso gilt die Eröffnung der Nordbahntrasse als Paradebeispiel für ehrenamtliches Engagement (hier von der Wuppertalbewegung).

Ohne die tatkräftige Unterstützung vieler Betreuer, Trainer und Mitglieder in vielen Wuppertaler Vereinen und Institutionen wären weder solche Projekte noch umfassende Angebote in der Breite wie Spitze möglich - Ohne verstärktes ehrenamtliches Engagement lassen sich umfangreiche Sportangebote nicht mehr realisieren. Die Junge Union möchte Rahmenbedingungen schaffen, diese Mitarbeit in Entscheidungsprozesse der Kommunalpolitik einzubinden. Ebenso versteht sich die Junge Union in diesem Kontext als Bindeglied zu den Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

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